Skip to main content

News / Aktuelles / Mitteilungen

Neue FWR-Spitze stellt sich im Innenministerium vor

In der letzten Woche besuchten die beiden neugewählten Vorsitzenden, Klaus Gotzen und Friedrich Gepperth, sowie der Geschäftsführer des FWR Frank Göpper das für das Waffenrecht zuständige Fachreferat KM 5 im Bundesinnenministerium (BMI), um sich einerseits vorzustellen und andererseits über die anstehende Umsetzung der im März 2017 geänderten Europäischen Feuerwaffenrichtlinie zu sprechen.

Zunächst beglückwünschte die Referatsleiterin, Frau Kluge, beide Vorsitzende zu ihrem neuen Amt. Man war sich einig, auch zukünftig im Dialog bestehende Probleme und anstehende Änderungsvorhaben anzugehen, wie es bereits seit langem, insbesondere unter dem ausgeschiedenen Vorsitzenden Herbert Keusgen, bewährte Praxis war.

Wirklich fremd war man sich auch nicht, da Friedrich Gepperth bereits seit langem einer von Hans Herbert Keusgens Stellvertretern und auch Klaus Gotzen Mitglied im FWR-Vorstand war. Entsprechend verlief das Gespräch auch harmonisch und in vertrauensvoller Atmosphäre.

Die Vorsitzenden stellten noch einmal klar, dass die EU-Kommission mit ihrem aktionistischen Schnellschuss von Anfang an das falsche Ziel verfolgt hat. Schon die Idee, mit weiteren Einschränkungen gegenüber zuverlässigen, überprüften und rechtstreuen Besitzern legaler Waffen Kriminalität und Terrorismus bekämpfen zu wollen, ist nach Ansicht der Vorsitzenden verfehlt. Kriminelle halten sich nun einmal nicht an Gesetze, so streng sie auch sei mögen!

Auch die Art und Weise, wie sich die Kommission im Laufe der geführten Verhandlungen beratungsresistent gezeigt hatte, wurde von den Verbandsvertretern kritisiert. Während man bei vielen Parlamentariern und insbesondere der zuständigen Ausschussvorsitzenden Vicky Ford für die berechtigten Anliegen der Waffenbesitzer und Händler Gehör gefunden hat, zeigte sich die Kommission zunehmend zugeknöpft und praxisnahen Vorschlägen gegenüber meist verschlossen. Dennoch war es letztendlich noch gelungen, dass Verbot ganzer Waffentypen zu verhindern und auch sonst einige Regelungen im Sinne unserer Mitglieder weniger einschneidend zu gestalten.

Das BMI wies darauf hin, dass derzeit Maßgabe sei, die Richtlinie "eins zu eins" ins deutsche Waffengesetz umzusetzen. Über die Richtlinie hinausgehende Verschärfungen des Waffenrechts seien nicht geplant. In einigen Punkten - etwa bei der Begrenzung der Magazinkapazitäten, der erweiterten Kennzeichnungspflichten für die wesentlichen Waffenteile oder auch der Regelung zu Nachbauten historischer Waffen - lasse sich allerdings eine Belastung für die Legalwaffenbesitzer nicht gänzlich vermeiden.

Das BMI werde aber versuchen, dies durch Übergangsfristen und Besitzstandsschutz abzumildern. Die Sorge von Schützen, Jägern und Sammlern, dass sie beispielsweise ihre bislang rechtmäßig besessenen Magazine zukünftig abgeben müssten, sei unbegründet. Das BMI beabsichtige hier einen umfassenden Besitzstand vorzusehen.

Dennoch gilt es, das Gesetzgebungsverfahren auch weiterhin eng zu begleiten. Die beiden Vorsitzenden erklärten noch einmal ihre Bereitschaft zum konstruktiven Dialog. ...

Read more

Am 28. März 2018 fand im Abion Ameron Hotel in Berlin die diesjährige Delegiertenversammlung des Forum Waffenrecht e. V. statt.

Der Gründer und langjährige Vorsitzende, Hans-Herbert Keusgen, hatte bereits im Januar 2017 angekündigt, aus Altersgründen nicht noch einmal für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen, so dass auf der Sitzung über die Nachfolge entschieden wurde.

Auf Grund der steigenden Aufgabenfülle und immer neuen Arbeitsfeldern im Bereich des privaten Waffenbesitzes, entspricht es dem Wunsch des Vorstands, die Arbeit zukünftig auf zwei Vorstandsvorsitzende Schultern zu verteilen.

Die neue Doppelspitze wird aussehen wie folgt: Klaus Gotzen, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Verbandes der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition wird zukünftig die fachlichen Gespräche im politischen und rechtlichen Bereich zur Interessenvertretung koordinieren, während Friedrich Gepperth, der Präsident des Bundes Deutscher Sportschützen (BDS) 1975 e. V. für die Pflege der Mitgliederbetreuung und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird. Der Vorstand hält diese Doppelspitze für eine sinnvolle Aufteilung, welche die jeweiligen persönlichen Stärken der Beteiligten bestmöglich in die gemeinsame Arbeit einbinden hilft.

Zunächst aber ist dem Vorgänger zu danken. Hans-Herbert Keusgen, langjähriger Geschäftsbereichsleiter und Direktor der Dynamit Nobel AG und zuletzt Geschäftsführer der Frankonia, war es bereits in den 1990er Jahren gelungen, alle beteiligten Kreise, Jäger, Sportschützen der unterschiedlichen Verbände, Sammler, Hersteller, Händler und Schießstandbetreiber an einen Tisch zu bringen und so die Stimmen des privaten Zivilwaffenbesitzes zu bündeln.

Mit großem politischen Weitblick und viel rheinischem Charme ist es ihm stets und über alle Parteigrenzen hinweg gelungen, Zugang zu den politischen Entscheidungsträgern zu bekommen und für die gemeinsame Sache zu werben. Als einige Höhepunkte seines Schaffens sind hier sicherlich die Verabschiedung des Waffengesetzes im Jahr 2003 zu nennen, sowie die nachfolgenden Novellierungen  in Jahren 2008 und 2009. Über all die Jahre hinweg, ganz besonders aber nach den fürchterlichen Ereignissen von Erfurt und Winnenden, setzte er sich bis zuletzt immer wieder mit Erfolg für den Erhalt des Großkaliber-Schießens und hier insbesondere des IPSC-Sportes ein, und auch die seinerzeitige Abschaffung des sogenannten Anscheins-Paragraphen während der Ära Schily wäre ohne sein Wirken kaum denkbar gewesen.

Die vielfältigen Aktivitäten von Herbert Keusgen auf nationaler und internationaler Ebene führten auch zu seiner Präsidentschaft des Weltschießsportforums (WFSA) von 2013 bis 2017, wo er die Stimme für zig Millionen legale und rechtstreue Waffenbesitzer bis vor die Vereinten Nationen in New York erhob.

Der gesamte Vorstand des Forum Waffenrecht dankt Herbert Keusgen für die geleistete Arbeit und fühlt sich seinem Werk verpflichtet....

Read more

Ab sofort können auch in NRW Schalldämpfer auf Jagd mit Langwaffen genutzt werden.

Read more

"Waffe in Österreich - legal oder egal?" Unter diesem Motto fand am 5. Oktober 2017 die Gründungsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Zivile Sicherheit in Wien statt.

Read more

Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Krings diskutierte auf Einladung des Rheinischen Schützenbundes (RSB) gemeinsam mit dem Geschäftsführer Frank Göpper vom Forum Waffenrecht und dem langjährigen DSB-Vize Jürgen Kohlheim

Read more

Das geänderte Waffengesetz tritt am 6. Juli 2017 in Kraft. Die Änderung des Waffengesetzes beinhaltet hauptsächlich Änderungen zur Aufbewahrung.

Read more

Waffen müssen künftig in Schränken der Sicherheitsstufe Null aufbewahrt werden. Das Forum Waffenrecht begrüßt die Nachbesserungen beim Bestandsschutz.

Read more

Anlässlich des 60. Deutschen Schützentages am vorletzten Wochenende in Frankfurt/Main wählte die Delegiertenversammlung des Deutschen Schützenbundes den Hessen Hans-Heinrich von Schönfels zum Präsidenten des Deutschen Schützenbundes.

Read more

Das Präsidium des Deutschen Schützenbundes (DSB) hat in seiner Märzsitzung beschlossen, dem Forum Waffenrecht (FWR) nun auch als ordentliches Mitglied beizutreten.

Read more

Die Arbeit an der nationalen Waffengesetzgebung und den Aktivitäten der Europäischen Union auf diesem Rechtsgebiet ist leider ausgesprochen ressourcenaufwendig und hat unsere finanziellen Mittel massiv erschöpft.

 

 

Read more